#wirlesenfrauen

„Feminismus – Die illustrierte Geschichte der weltweiten Frauenbewegung“

Dieser Band im Coffee-Table-Format beleuchtet die wichtigsten feministischen Strömungen der letzten 150 Jahre und setzt die Geschichte des Feminismus mit historischen Dokumenten und Fotografien in Szene. Dargestellt werden kämpfende Frauen von der Suffragettenbewegung bis hin zu Feminist*innen heute. Geschichte ist ja schön und gut, aber was nutzt die Lektüre des Buches für die aktuelle Debattenkultur? Die Antwort liefern die Autor*innen in der Einleitung direkt selbst:

Weil es für Feminist*innen wichtiger ist denn je, ihre Geschichte zu kennen. Wer überzeugend sein will, wer die Ansichten anderer verstehen und einordnen können will, muss zwangsläufig gut informiert sein.
Feminismus, S. 4

„Meine Schwester, die Serienmörderin“ von Oyinkan Braithwaite

Ein Cover, das anspricht mit einem gelungen grün-schwarz Kontrast. Ein prägnanter Titel, ein interessanter Klappentext und geschrieben von einer Frau. Dieses Buch erfüllte alle Voraussetzungen für einen Spontankauf im Buchladen (als Spontankäufe in Buchläden noch möglich waren). Meine Frau nahm es mit nach Hause und verschlang es in zwei Tagen. Nach ihrer Empfehlung musste ich „Meine Schwester, die Serienmörderin“ von Oyinkan Braithwaite unbedingt auch lesen.

„Schamlos“ von Amina Bile, Sofia Nesrine Srour und Nancy Herz

Ein Cover wie ein Ausrufezeichen. Lies! Dieses! Buch! Ich fand die Illustration auf dem Einband von „Schamlos“ wahnsinnig gelungen, sowohl künstlerisch, wie auch inhaltlich. Illustratorin Esra Røise hat nicht nur das Cover beigesteuert, sondern auch innerhalb des Buches immer wieder schöne Begleitillustrationen gefunden. Das Cover hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht, wegen dem Cover habe ich das Buch gelesen.

der feministische September – Vorschau

(der Header darf gerne verwendet werden)

Über Twitter habe ich schon darüber gesprochen, nun folgt auch der Blogbeitrag. Ich werde im September meinen ersten Themenmonat starten und zwar zum Thema Feminismus: der feministische September, #femtember. Das ist mir nämlich eine Herzensangelegenheit. Es geht darum, Bücher zum Thema vorzustellen sowie Aspekte und Rollenbilder in Büchern hervorzuheben und zu hinterfragen, frei nach der Feminismusdefinition von Margarete Stokowski aus „Untenrum frei“ :

„Für mich bedeutet Feminismus, dass alle Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Sexualität und ihrem Körper dieselben Rechte und Freiheiten haben sollen.“

Mitmachen können alle, die etwas zum Thema zu sagen haben. Und auf Literatur beschränken muss sich das Ganze ja auch nicht. Ich fände zum Beispiel einen Beitrag zum Thema „Frauendarstellungen in Comics und Comicverfilmungen“ total interessant.

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