Sally Rooney

„Normale Menschen“ von Sally Rooney

Dieser Beitrag erscheint im Rahmen des feministischen September 2020

Seit ihrem Debütroman bin ich ein Fan von Sally Rooney. „Gespräche mit Freunden“ ist einer meiner eher seltenen Ausflüge in die Gegenwartsliteratur, die ich wahnsinnig gut und spannend fand. Kein Wunder also, dass ich die deutsche Erstveröffentlichung von „Normale Menschen“ herbeigesehnt habe.

„Gespräche mit Freunden“ von Sally Rooney

Gegenwartsliteratur, die sich nur um zwischenmenschliche Beziehungen dreht, lese ich eigentlich nicht. Und trotzdem. Für Menschen, die in Großstädte ziehen und „irgendwas mit Medien“ machen, interessiere ich mich nicht besonders. Und trotzdem. „Mann betrügt Ehefrau mit deutlich Jüngerer“ klingt für mich ziemlich nach Klischee. Und trotzdem habe ich „Gespräche unter Freunden“ beinahe an einem Tag durchgelesen.

Die Autorin Sally Rooney wird als DER britische Shootingstar am Literaturhimmel (die Zeit 30/2019) bezeichnet und ihr Debut „Gespräche mit Freunden“ wird bereits von der BBC als zwölfteilige Serie verfilmt. Was macht die 28-jährige Irin mit ihrem Erstlingswerk also so besonders?

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