Suchergebnisse für: Interview

Mein Monatsrückblick: Juli

Heute ist der 01. August und damit traditionell der Monat, mit dem ich temperaturmäßig am wenigsten anfangen kann. Während ich diesen Artikel schreibe, hat es draußen 37 Grad und auch hier innen ist es nicht mehr wirklich angenehm. Eigentlich hilft nur stündliches Duschen.

Zum Glück hat mich der Juli dieses Jahr mit übertriebenen Temperaturen verschont! Beruflich war weiterhin viel los und auch hier auf dem Blog kündigt sich mal wieder etwas an: Im September gibt es eine Neuauflage des feministischen #femtember! Und auch dieses Jahr wollen wieder einige Blogger*innen mitmachen, worüber ich mich sehr freue. Wer ebenfalls Lust hat, kann mir hier auf der Übersichtsseite oder in den sozialen Medien eine Nachricht dalassen. Ich stecke schon mitten in den Vorbereitungen und ihr könnt euch unter anderem auf Interview mit einer feministischen Autorin freuen, die ich sehr bewundere!

Was sonst so im Juli los war, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

„Nerds retten die Welt“ von Sibylle Berg

Sich ein Weltuntergangsszenario vorzustellen, ist momentan gar nicht so schwer. Dazu braucht es noch nicht einmal dystopische Comics. Da wir aber nicht unbedingt auf die Rettung durch Außerirdische zählen können, stellt sich die Frage: „Wer rettet uns und unsere Welt?“ Sibylle Bergs Antwort auf diese Frage lautet: Die Nerds! Im Rahmen einer Kolumne sprach Berg mit Wissenschaftler*innen über Themen wie die digitale Revolution, sexuelle Gewalt in Kriegsgebieten, außerparlamentarischen Widerstand, intersektionale Diskriminierung, den Aufbau der Klitoris und viele mehr. Nicht unbedingt Themen für alte weiße Männer also. Von den 16 interviewten Expert*innen sind auch immerhin sieben weiblich. Gut so.

Kompromisslos kurzweilige Comics

Dieser Beitrag ist Teil des Themenmonats #Comicmärz

In meiner Planung sollte der Titel dieses Beitrags „Grandiose Graphic Novels“ heißen. Von Graphic Novels hatte ich bisher nur eine vage Vorstellung, dachte aber, das wären in einem Band zu Ende erzählte Geschichten im Gegensatz zu dem seriellen Ansatz traditioneller Comics. Zum Glück bin ich über diesen fantastischen Beitrag von Kathrin auf phantasienreisen.de gestolpert. Detailliert erklärt sie den Unsinn und die Marketingmasche, die hinter der Etikettierung „Graphic Novel“ steckt. Deshalb wird hier in Zukunft nicht mehr von Graphic Novels die Rede sein und stattdessen gibt es „Kompromisslos kurzweilige Comics“. Bloß, was ist damit gemeint?

Unter der ominösen Überschrift sammle ich einige Empfehlungen von mir zu Geschichten, die mich besonders gut unterhalten haben UND die auch nach dem Lesen noch für Beschäftigung sorgen. Wie? Das erfahrt ihr im Beitrag. Viel Spaß damit!

Feministische Comics

Dieser Beitrag ist Teil des Themenmonats #Comicmärz

Auch im #ComicMärz möchte ich Politik und Gesellschaft nicht außen vor lassen. Feminismus ist schließlich ein Herzensthema von mir. Beim Blick in die Comicregale der näheren und entfernteren Buchhandlungen fällt mir immer noch ein eklatantes Ungleichgewicht zwischen Autoren und Zeichnern und Autor*innen und Zeichner*innen auf. Natürlich gibt es Besprebungen dieses Ungleichgewicht aufzuheben, davon erzählt auch Max vom Splitter-Verlag im Interview. Aber auch der Blick in den aktuellen Splitter Katalog offenbart: Wir haben noch einen verdammt weiten Weg vor uns bis zu einer annähernd gleichwertigen Sichtbarkeit, sowohl hinsichtlich der Urheber*innen als auch hinsichtlich der Themen. Dass es auch anders geht, zeigen diese feministischen Comics.

„Zauberklingen“ von Joe Abercrombie

Mein Buch des Jahres 2019 war „A Little Hatred“ von Joe Abercrombie und ich habe hier bereits ausführlich über das Buch geschwärmt, es war für mich das Buch des Jahres 2019 und ich habe bereits zwei signierte Editionen bei mir im Regal stehen. Seit dem 10. Februar ist nun auch die deutsche Übersetzung mit dem Titel „Zauberklingen“ im Buchhandel erhältlich. Dank dem Bloggerportal hatte ich das große Vergnügen, die Geschichte noch einmal auf deutsch zu lesen. Dabei fand ich die Übersetzung größtenteils sehr gelungen, bin aber von einer Entscheidung wahnsinnig genervt.

Mein Jahresrückblick 2019

Der Header zu "der feministische September"

2019, welch ein Jahr! Zumindest was mich und meine Leidenschaft für Bücher betrifft. Schließlich habe ich dieses Jahr im Mai mit meinem kleinen feinen Buchblog hier angefangen. Am 30.05. habe ich meine allererste Rezension veröffentlicht, zu „The Priory of the Orange Tree“ von Samantha Shannon. Es hat eine Weile gedauert, bis ich einen passenden Stil und eine Stimme gefunden habe, aber mittlerweile bin ich ganz zufrieden mit der Qualität meiner Beiträge. Natürlich habe ich aber in manche Rezensionen mehr Herzblut gesteckt, als in andere.

„A Little Hatred“ von Joe Abercrombie

Am 18. Oktober 2012 erschien „Red Country“, Joe Abercrombies letztes Buch in der „First Law“-Welt (Kurzgeschichtensammlungen zählen nicht). Das ist wichtig, weil es zeigt, wie lange ich auf „A Little Hatred“ gewartet habe. Beinahe sieben Jahre. Beinahe sieben Jahre, in denen ich zwar immer wieder an meine alten Bekannten Logen Neunfinger, Großinquisitor Glokta, Monza und Calder gedacht, aber nichts neues gehört habe. Kein Brief, nichts. Jetzt sind sie alle auf einen Schlag wieder da, mitsamt ihrer Welt voller Grautöne, die niemanden unversehrt aufwachsen lässt und jeden auf die eine oder andere Weise korrumpiert. Hier gibt es kein „Gut gegen Böse“ , höchstens ein „Besser gegen Schlimmer“ . Gott, wie habe ich es vermisst! Aber muss ein Buch, dessen Veröffentlichung mit so vielen Versprechungen und Erwartungen einhergeht, nicht zwangsweise enttäuschen?

Feministische Bücher für verschiedene Anlässe – Frollein von Kunterbunt

Das Frollein von Kunterbunt im Portrait.

Ich habe heute die große Ehre und Freude, das Frollein von Kunterbunt mit einem Gastbeitrag zum feministischen September #femtember bei mir begrüßen zu dürfen. Sie hat für uns einen kleinen Ratgeber verfasst, damit wir zukünftig in jeder Lebenslage genau die richtige feministische Lektüre zur Hand haben. Die Beiträge und Rezensionen auf ihrem Blog strotzen nur so vor scharfen Beobachtungen und feinen Formulierungen, gerade wenn es um Feminismus geht, also schaut unbedingt mal bei ihr vorbei!

„Schattenspringer 3“ von Daniela Schreiter

Nun mit „Schattenspringer 3“ noch der (krönende?) Abschluss der Trilogie von Daniela Schreiter. Teil 1 fand ich toll, Teil 2 noch besser, was machen wir da also mit dem dritten Teil? Die Infos zu Autismus und Autorin/Zeichnerin sind übrigens in meiner Rezension zum ersten „Schattenspringer“ zu finden, falls jemand nachlesen möchte.

Das Cover zu „Schattenspringer 3“
Scroll to Top