Guardians of the Galaxy (2019) 1

Der #ComicMärz ist tot, lang lange das Comic-Jahr! Höhö. Ich gebe ehrlich zu, ich bin angefixt. Und auf meinem Stapel liegen noch so einige Comics, die ich euch in den kommenden Wochen und Monaten vorstellen werde. Den Anfang machen die neu formierten Guardians of the Galaxy, deren neue Serie von Donny Cates geschrieben und von Geoff Shaw illustriert wird.

Guardians of the Galaxy (2019) 1 | Autor: Donny Cates | Zeichner: Geoff Shaw
Verlag: Panini | Erschienen am: 04.02.2020 | Seiten: 156

Klappentext

Thanos ist tot, die Guardians sind Geschichte, und das Universum versinkt im Chaos. Als viele kosmische Helden zusammenkommen, um Thanos’ Testament zu bezeugen, erfahren sie vom letzten perfiden Plan des Titanen. Außerdem greift die Black Order an, und die Jagd auf Gamora beginnt. Es wird Zeit, dass sich wieder ein Team von Weltraumwächtern um Star-Lord und Groot einfindet. Doch auch andere Guardians sammeln sich …

Was ist mit den Guardians passiert?

Der Einstieg spielt nach den Infinity Wars, die auch im Film „Avengers: Endgame“ behandelt werden. Von den ursprünglichen Guardians of the Galaxy ist nicht viel übrig: Drax ist tot, Rocket verschwunden, Gamora hat das Team verraten, Oberschurke Thanos ist tot. Star-Lord Peter Quill und der jugendliche Groot (treffend als Punk gezeichnet) suchen eigentlich nur ein Bar, um sich volllaufen zu lassen, werden dann aber in die Ereignisse rund um das Testament von Thanos hineingezogen. Thanos möchte nämlich ungern so tot bleiben, wie er es im Augenblick ist.

Peter und Groot treffen auf eine Menge Helden aus allen Ecken der Galaxis, darunter den Cosmic Ghost Rider und Beta Ray Bill, einen Freund von Thor. Die vielen Helden machen das Ganze etwas unübersichtlich, weshalb ich nicht 100%ig sicher bin, dass die Serie ein perfekter Einstieg für Neulinge ist. Zumindest grobe Vorkenntnisse über Oberschurke Thanos und die Vergangenheit der Guardians sind doch vonnöten.

Luft nach oben

Illustriert ist der Start der neuen Guardians of the Galaxy farbenfroh und mit Fokus auf die vielen Kampfszenen. Der Stil hat mir sehr gut gefallen, auch das stellenweise Ausbrechen aus der Panelstruktur fand ich passend. Auch die Konflikte der Figuren fand ich nachvollziehbar. Allen voran Peter Quill, der zwischen seiner Liebe zu Gamora und der Wut über ihren Verrat schwankt und daran sehr zu knabbern hat. Bella von bellaswonderworld hat besonders der rebellische Tennie-Groot gefallen, der übrigens mittlerweile die menschliche Sprache beherrscht.

Weniger begeistern konnte mich die Story an sich, die sich wie ein kurzes und unnötiges Recycling des langjährigen Oberschurken Thanos anfühlte. Dafür gibt es von mir 3,5 von 5 Lesezeichen.

Bewertung: 3,5 von 5 Lesezeichen

Trotzdem bin ich gespannt auf Band zwei, der am 09. Juni erscheinen soll (Information aufgrund der aktuellen Umstände wohl mit Vorsicht zu genießen) und hoffe auf ein Wiedersehen mit Rocket, meinem persönlichen Lieblingsguardian.

Der Song zum Comic

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