„Elma – ein Bärenleben“ von Ingrid Chabbert und Léa Mazé

Wow, was für ein tolles Cover! „Elma – ein Bärenleben“ ist direkt der zweite Titel des aktuellen toonfish-Programms, auf den ich richtig Lust hatte. Die Geschichte von Elma stammt aus der Feder von Ingrid Chabbert, die sich ebenfalls für den hervorragenden Comic „Waves“ (handelt von einem lesbischen Paar, das mit einer Fehlgeburt umzugehen versucht) verantwortlich zeigt, das kann ja nur gut werden!

Elma – ein Bärenleben | Szenario: Ingrid Chabbert | Zeichnungen & Farbe: Léa Mazé
Übersetzt von: Anne Bergen | Verlag: toonfish (Splitter) | Veröffentlicht am: 28.04.2021 | Seiten: 88
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Mogli, bist du’s?

CN: Fehlende Eltern, Ertrinken, Tod

Elma wächst tief im Wald auf, großgezogen von einem Bären. Sie ist glücklich mit ihrem Leben und ihrem Ersatzvater. Papa Bär muss Elma immer wieder erzählen, wie er sie damals als Baby mutterseelenallein am Waldrand gefunden hat. Seine Geschichte entspricht allerdings nicht ganz der Wahrheit und deshalb nimmt er Elma an ihrem siebten Geburtstag mit auf eine lange Reise, die viele Gefahren bereithält.

Augenschmaus

Elma und Papa Bär waren mir sofort sympathisch, Elmas kindliche Lebensfreude hat mir einfach das Herz aufgehen lassen. Auch die Interaktion zwischen den beiden ist toll dargestellt. Sowieso, die Bilder! Wie toll sind die Bilder bitte? Die Farbgebung, die viel mit Komplementärfarben spielt, die Figuren und auch die immer wieder auf- und durchgebrochenen Panelgrenzen, zum Beispiel auf dem Bild rechts zu sehen, das ist schon großes Kino. Der Comic liegt weiterhin bei mir auf dem Schreibtisch, weil ich mich immer wieder Lust habe, noch einmal in den Illustrationen zu schmökern.

Auch die Perspektivwechsel, etwa unten, sind ein visueller Genuss. Zeichnerin Léa Mazé bin ich direkt auf Instagram gefolgt, leider gibt es noch keine weiteren Bücher von ihr auf Deutsch. Wer weiß, vielleicht nimmt der Splitter Verlag zukünftig noch weitere Arbeiten von ihr ins Programm? Wünschenswert wäre es!

Ganz klar: „Elma – ein Bärenleben“ hat mich begeistert. Altersunabhängig ein sehr empfehlenswerter Comic, der von mir selbstverständlich 5 von 5 Lesezeichen erhält und mich schlagartig zum Fan des toonfish-Imprints von Splitter gemacht hat.

4 Kommentare zu „„Elma – ein Bärenleben“ von Ingrid Chabbert und Léa Mazé“

  1. Ach Nico,

    das ist ja eine schöne Buchvorstellung, sehr beispielhaft aufgezeigt. Das ist aber auch Zucker aufgemacht und ich glaube dir, dass es etwas für groß und klein ist.
    Danke dir.

    Liebe Grüße
    Tina

    1. Hallo Tina,

      vielen Dank für die lieben Worte! Tut mir leid, ich habe gar keine Mail zu deinem Kommentar bekommen und erst jetzt durch Zufall gesehen, dass du einen Kommentar dagelassen hast.
      Es freut mich sehr, dass dir der Comic auch gefällt. Falls du ihn selbst liest, erzähl mir gern, wie es dir gefallen hat =)

      Liebe Grüße,
      Nico

  2. Huhu Nico!
    Ich habe heute auch Elmas Weg verfolgt und bin ebenso begeistert wie du ♥ Ein wundervoller Stil und eine bezaubernde Geschichte, was will man mehr?

    Alles Liebe!
    Gabriela

    1. Hallo Gabriela =)

      du hast Recht, was will mensch mehr? Schön, dass dich der Comic auch begeistern konnte! Der toonfish Imprint bei Splitter hat echt ein paar Perlen auf Lager, ich habe heute schon bei dir vom Rotwölfchen gelesen, das sieht auch 1A aus =)

      Liebe Grüße,
      Nico

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