Sonstiges

Ein Interview mit Max vom Splitter-Verlag

Dieser Beitrag ist Teil des Themenmonats #Comicmärz

Wie entsteht ein Comic? Nach welchen Kriterien sucht ein Verlag neue Comics für sein Programm aus? Und wer arbeitet überhaupt in einem Comicverlag? Fragen über Fragen… Zum Glück steht Max Schlegel vom Splitter Verlag mir Rede und Antwort!

Das Splitter-Archiv © Splitter

Die “The Red Queen’s War”-Trilogie von Mark Lawrence

Einige kennen den Autor Mark Lawrence vielleicht von der “Buch des Ahnen“-Trilogie um Nona, die in einem Kloster aufwächst und zu einer tödlichen Nonne ausgebildet wird. Andere kennen ihn vielleicht von der “Broken Empire”-Reihe um Prinz Jorg, der alles verbrennt, was seiner Rache im Wege steht. Wieder anderen ist er vielleicht von der Liste meiner Lieblingsautor*innen bekannt. Und viele kennen ihn vermutlich gar nicht, da Fantasy in Deutschland ein Nischen-Genre ist und Mark Lawrence hier ziemlich unbekannt ist. So unbekannt, dass die “The Red Queen’s War”-Trilogie es bisher gar nicht erst ins Deutsche geschafft hat, obwohl der dritte Teil bereits 2017 auf Englisch erschien. Und obwohl die Reihe ziemlich viel Spaß macht.

Da jetzt im März eine Schmuckausgabe von Grim Oak Press erscheint, die alle drei Teile und sogar noch eine weitere bisher unveröffentlichte Novelle enthält, möchte ich die Gelegenheit nutzen und die Trilogie näher vorstellen. Leider ist der Versand aus Amerika sowohl zeitaufwändig (Besuch beim Zollamt) als auch kostenintensiv (zusätzliche Besteuerung), weshalb ich mir die Ausgabe schweren Herzens nicht selbst bestellt habe.

Mein Monatsrückblick: Januar

Der Header zu "der feministische September"

… Und schon ist der erste Monat des neuen Jahres vorüber. Verrückt! Nicht nur, dass sich bei mir privat einiges verändert hat, auch hier auf dem Blog hat sich schon ein wenig geändert. In meinem Jahresrückblick auf 2019 hatte ich mir vorgenommen, ein neues und schöneres Bewertungssystem einzuführen. Nun, es ist fertig und wird schon bei der nächsten Rezension zum Einsatz kommen. Hier mal die Höchstbewertung, 5 von 5 Lesezeichen:

Meine liebsten Hörbücher

Der Weg zum Arbeitsplatz und zurück beträgt für mich täglich entweder 40 Minuten mit dem Auto oder 1,5 Stunden mit dem Zug. Ich habe daher schon vor langer Zeit angefangen, auf dem Arbeitsweg neben dem Podcast von Jan Böhmermann (viele Grüße an Mallefitz an dieser Stelle) auch Hörbücher zu hören. Nicht nur mir, auch dem Stapel ungelesener Bücher tat das ganz gut, ich höre nämlich meistens die Hörfassungen von Büchern, die schon zu lange ungelesen geblieben sind. Im Verlauf der Zeit bin ich neben einigen Enttäuschungen auch auf die ein oder andere Perle gestoßen, die ich euch in diesem Beitrag näherbringen möchte.

The Witcher – Der Hexer Geralt von Riva

Ich gebe zu, ich kam über die Videospiele zu den Büchern und nicht umgekehrt. Fantasy aus Polen war mir damals nicht wirklich ein Begriff, die drei Spiele haben mich aber umso mehr begeistert. Nun hat sogar Netflix sich dem Stoff angenommen und eine Serie über den Hexer produziert. Gibt es noch jemanden da draußen, der mit Geralt von Riva überhaupt nichts anfangen kann? Dann folgen hier einige Infos.

Mein Jahresrückblick 2019

Der Header zu "der feministische September"

2019, welch ein Jahr! Zumindest was mich und meine Leidenschaft für Bücher betrifft. Schließlich habe ich dieses Jahr im Mai mit meinem kleinen feinen Buchblog hier angefangen. Am 30.05. habe ich meine allererste Rezension veröffentlicht, zu “The Priory of the Orange Tree” von Samantha Shannon. Es hat eine Weile gedauert, bis ich einen passenden Stil und eine Stimme gefunden habe, aber mittlerweile bin ich ganz zufrieden mit der Qualität meiner Beiträge. Natürlich habe ich aber in manche Rezensionen mehr Herzblut gesteckt, als in andere.

Buchempfehlung: “Star Wars – Women of the Galaxy”

Ich habe den neuesten Star Wars Film, der Aufstieg Skywalkers, bereits vergangenen Sonntag im Kino gesehen. Die erste Hälfte Schnitzeljagd fand ich ziemlich schlecht, ab dem großen Kampf in den Wellen ging die Kurve für mich aber steil bergauf. Gegen Ende hatte ich richtig Star Wars-Feeling und kam durchaus zufrieden wieder aus dem Kino.

Hier soll es aber nicht (nur) um den neuesten Kinofilm gehen, sondern vielmehr um die Frauenrollen in Star Wars. Wie sehr oder wie wenig feministisch Star Wars ist, darüber kann frau* sicherlich vortrefflich streiten. Unbestreitbar ist für mich allerdings, dass sich in der weit, weit entfernten Galaxis eine Menge interessanter weiblicher Figuren tummeln. Wie schön, dass es ein Buch gibt, in dem Infos zu diesen Charakteren gesammelt sind: “Star Wars – Women of the Galaxy”. Nebenbei: Das Buch ist auf Englisch, eine deutsche Übersetzung gibt es meines Wissens nicht.

4 Bücher für Weihnachten

Ohje… Ohje ohje ohje! In 11 Tagen ist Weihnachten. 11 Tage, das sind… weniger als zwei Wochen! Und du hast noch keine Geschenke? Die Innenstädte sind überfüllt, Weihnachtsmärkte belegen den wenigen Platz, der noch übrig ist? Du kommst sowieso nie weiter, als bis zum ersten Glühweinstand? An den Einkauf von Weihnachtsgeschenken ist gar nicht erst zu denken? Verzage nicht! Ich stelle dir in diesem Beitrag die perfekten Bücher für alle vor, die es zu beschenken gilt. Egal ob ungeliebte Arbeitskolleg*innen oder frühpubertierende Verwandte*.

Mein Monatsrückblick: November

Der Header zu "der feministische September"

Diesen Monat bin ich leider nicht so sehr zum Lesen und auch nicht so viel zum Rezensieren gekommen. Leider sieht es im Dezember nicht viel besser aus. Aber ich setze meine Hoffnungen auf das neue Jahr und freue mich schon auf viele neue Bücher, Aktionen und Challenges. Diesen Monat habe ich zum erste Mal einen Bücherflohmarkt veranstaltet, um Platz zu schaffen und einige Bücher in vertrauensvolle neue Hände zu geben. Es sind noch einige Bücher vorhanden, falls ihr also noch nicht vorbeigeschaut habt, holt das gerne nach.

Bücherflohmarkt!

Meine Bücherregale platzen aus allen Nähten, weshalb ich mich schweren Herzens von einigen Büchern trennen möchte. Gerne will ich meine verlorenen Bücher allerdings in neue Hände geben, die Bücher ähnlich wertschätzen, wie ich. Wenn du also gerne eines oder mehrere der Bücher in deinem Regal stehen hättest, melde dich gerne über das Kontaktformular am Ende der Seite. Die Bücher kosten nichts, lediglich um die Übernahme der Versandkosten würde ich bitten. Die meisten Bücher sind in einem guten Zustand, mit wenigen Ausnahmen.

Warum mich “der letzte Magier von Manhattan” nicht bezaubern konnte

Ich habe kürzlich zum ersten Mal ein Rezensionsexemplar abgebrochen, und zwar “Der letzte Magier von Manhattan” von Lisa Maxwell. Das heißt nicht, dass es ein schlechtes Buch ist, aber es hat einfach nicht zu mir gepasst. Ich konnte nichts damit anfangen, ich fühlte mich nicht abgeholt, ich fand keinen Mehrwert im Buch und – was am wichtigsten ist – ich hatte keinen Spaß beim Lesen. Warum, das möchte ich kurz erzählen.

Nahaufnahme vom Cover zu "Der letzte Magier von Manhattan"

“Das Problem mit den Frauen” von Jacky Fleming

Der feministische September ist zwar bereits vorüber (lautes Wehklagen im Hintergrund, das Vergießen einzelner Tränen ist zu hören), was aber nicht bedeutet, dass hier auf dem Blog keine feministische Literatur mehr vorgestellt wird oder dass generell die Bemühungen für Gleichberechtigung eingestellt werden. Heute möchte ich euch einen richtigen Schatz von einem Buch vorstellen. Petrissa vom Hundertmorgenwald hat mich schon vor längerem auf das kleine Juwel “Das Problem mit den Frauen” von Jacky Fleming aufmerksam gemacht, aber erst jetzt bin ich tatsächlich zum Lesen gekommen.

"Das Problem mit den Frauen" Cover

Feministische Bücher für verschiedene Anlässe – Frollein von Kunterbunt

Das Frollein von Kunterbunt im Portrait.

Ich habe heute die große Ehre und Freude, das Frollein von Kunterbunt mit einem Gastbeitrag zum feministischen September #femtember bei mir begrüßen zu dürfen. Sie hat für uns einen kleinen Ratgeber verfasst, damit wir zukünftig in jeder Lebenslage genau die richtige feministische Lektüre zur Hand haben. Die Beiträge und Rezensionen auf ihrem Blog strotzen nur so vor scharfen Beobachtungen und feinen Formulierungen, gerade wenn es um Feminismus geht, also schaut unbedingt mal bei ihr vorbei!

Wer übersetzt eigentlich unsere Bücher? Ein Interview mit Kerstin Fricke

Früher musste frau* teils lange warten, bis die deutsche Übersetzung einer geliebten Fortsetzung im Handel erschien. Ich erinnere mich noch lebhaft an die für mich quälende Wartezeit beim fünften Teil von Harry Potter, die einfach nicht vorüber gehen wollte. Damals machte ich mir noch keine Gedanken aber in den letzten Jahren fragte ich mich doch immer öfter: Wer übersetzt eigentlich die ganzen Bücher für uns und wie sieht dieser Beruf so aus? Zum Glück habe ich eine Frau getroffen, die mir so einige Antworten auf meine Fragen geben konnte.

“Gespräche mit Freunden” von Sally Rooney

Gegenwartsliteratur, die sich nur um zwischenmenschliche Beziehungen dreht, lese ich eigentlich nicht. Und trotzdem. Für Menschen, die in Großstädte ziehen und “irgendwas mit Medien” machen, interessiere ich mich nicht besonders. Und trotzdem. “Mann betrügt Ehefrau mit deutlich Jüngerer” klingt für mich ziemlich nach Klischee. Und trotzdem habe ich “Gespräche unter Freunden” beinahe an einem Tag durchgelesen.

Die Autorin Sally Rooney wird als DER britische Shootingstar am Literaturhimmel (die Zeit 30/2019) bezeichnet und ihr Debut “Gespräche mit Freunden” wird bereits von der BBC als zwölfteilige Serie verfilmt. Was macht die 28-jährige Irin mit ihrem Erstlingswerk also so besonders?

Mein Monatsrückblick: August

Der Header zu "der feministische September"

Mein Monat in Zahlen

  • gelesene Seiten: 1989
  • Ø Lesedauer pro Buch: 4,0 Tage

Mein Monat in Rezensionen

Mein Monat in Videospielen

Ich bin nicht groß zum Spielen gekommen diesen Monat. Aber die Zeit, die ich vor der Playstation verbracht habe, floss in „A Plague Tale – Innocence“. Das Spiel spielt in einem alternativen Mittelalter, in der Ratten die Welt überrennen und die Menschheit nach und nach ausrotten. Heldin Amicia versucht, die Rattenplage einzudämmen und gleichzeitig ihre Familie vor der Inquisition zu retten. Das Gameplay ist etwas repetitiv, Geschichte und Charaktere dafür umso spannender.

Am 27. August ist “Control” erschienen. Ich kenne Entwickler Remedy Games noch von den Max Payne-Spielen, die ich früher auch aufgrund des Film Noir Stils sehr gemocht habe. Bisher zahlt sich der Vertrauensvorschuss der Vorbestellung aus: “Control” spielt sich zwar wie ein branchenüblicher Shooter, die Story und die Schauplätze sind aber wunderbar verwirrend und erfrischend anders, mit kleinen Horror-Einlagen. Und: Die Hauptrolle spielt eine Frau.

Mein Monat in Serien

Meine Freundin und ich waren lange auf der Suche nach einem Ersatz für „Friends“. „Friends“, die große Serie meiner Jugend, die ich mittlerweile drei Mal komplett durchgeschaut habe. Mehr oder minder zufällig sind wir auf „One Day at a Time“ gestoßen. Die Sitcom handelt von einer kubanischen Familie in Amerika: Großmutter Lydia, ihre alleinerziehende Tochter Penelope und die beiden Kinder Alex und Elena. Obwohl die Serie vordergründig witzig ist, geht es immer auch um große Themen: Vertreibung aus der Heimat, Gewalt in der Ehe, Homosexualität, Non-Binarität, Rassismus und Sexismus, Krieg. Und das sind nur die Themen, die mir spontan beim Schreiben des Artikels einfallen. Alles in allem eine sehr aktuelle Serie, die – in meinen Augen – einen guten Umgang mit diesem schwierigen Thema findet. Leider sind wir bereits bei Staffel 3 angekommen und Netflix hat die Serie nicht verlängert (Staffel 4 hat aber einen Platz bei einem anderen US-Sender gefunden). Staffel 1-3 bestehen aus jeweils 13 Episoden von etwa 30 Minuten Länge und sind bei Netflix zu finden.

Mein Monat in privat

Die ein oder andere hat es vielleicht mitbekommen: Ich war drei Wochen in Schweden im Urlaub. Es war landschaftlich toll und sehr erholsam. Und familientechnisch hat sich auch das ein oder andere geändert 🙂

Nico aus dem Buchwinkel in Schweden.

Der Song zum Monat

“Die verrückte Ballonfahrt mit Professor Stegos Total-locker-in-der-Zeit-Herumreisemaschine” von Neil Gaiman

Neil Gaiman schreibt nicht nur grandiose Comics wie den Sandman, phantasievolle Fiktion wie “Ein gutes Omen” oder “Niemalsland” und originelle Sachtexte zu Literatur, Kunst und Politik, sondern auch Kinderbücher. Sind Gaimans Kinderbücher so gut, dass ich sie später einmal meinen Kindern vorlesen möchte? Dieser Frage will ich nachgehen, angefangen bei “Die verrückte Ballonfahrt mit Professor Stegos Total-locker-in-der-Zeit-Herumreisemaschine” oder auf Englisch: “Fortunately the Milk”.

Das Cover zu ""Die verrückte Ballonfahrt mit Professor Stegos Total-locker-in-der-Zeit-Herumreisemaschine" von Neil Gaiman

der feministische September – Vorschau

(der Header darf gerne verwendet werden)

Über Twitter habe ich schon darüber gesprochen, nun folgt auch der Blogbeitrag. Ich werde im September meinen ersten Themenmonat starten und zwar zum Thema Feminismus: der feministische September, #femtember. Das ist mir nämlich eine Herzensangelegenheit. Es geht darum, Bücher zum Thema vorzustellen sowie Aspekte und Rollenbilder in Büchern hervorzuheben und zu hinterfragen, frei nach der Feminismusdefinition von Margarete Stokowski aus “Untenrum frei” :

“Für mich bedeutet Feminismus, dass alle Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Sexualität und ihrem Körper dieselben Rechte und Freiheiten haben sollen.”

Mitmachen können alle, die etwas zum Thema zu sagen haben. Und auf Literatur beschränken muss sich das Ganze ja auch nicht. Ich fände zum Beispiel einen Beitrag zum Thema “Frauendarstellungen in Comics und Comicverfilmungen” total interessant.

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