• Comics und Graphic Novels,  Rezensionen

    „Life is Strange – Staub“ von Emma Vieceli

    Es gibt Videospiele, die hinterlassen einen Nachhall nach dem Spielen. Weil die Handlung mitnimmt. Und die Charaktere berühren. Ein solches Spiel ist für mich „Life is Strange“ (und die beiden Nachfolger) aus dem Jahr 2015. Essentiell geht es um die Beziehung zwischen den Jugendlichen Max und Chloe. Die beiden waren mal beste Freundinnen, bis Max weggezogen ist und sich der Kontakt verliert. Nun ist Max wieder da und stellt fest, dass sie Zeitlinien verändern und damit Chloes Leben in einer Schießerei retten kann. Die Spieler*in muss dabei immer wieder Entscheidungen treffen, die das Leben der Figuren des Spiels auf unterschiedliche Weise beeinflussen. Bei den Entscheidungen gibt es manchmal kein Richtig und kein Falsch und selbst anfänglich für richtig empfundene Entscheidungen können negative Konsequenzen nach sich ziehen. Wie gesagt, ein Spiel, das über das Spielen hinaus beschäftigt.

    Zu ebendiesem Spiel gibt es nun eine Graphic Novel. Ich habe mich zwar einerseits sehr auf ein Wiedersehen mit Max und Chloe gefreut, war aber auch sehr skeptisch, ob die Graphic Novel auch nur ansatzweise mit dem Spiel mithalten kann.

    Cover von Life is Strange
  • Comics und Graphic Novels,  Rezensionen

    „Schattenspringer 2“ von Daniela Schreiter

    Nach dem Ende von „Schattenspringer“ habe ich noch am selben Abend mit dem Lesen des zweiten Bandes angefangen. Ich wollte unbedingt noch mehr über Danielas Leben mit Autismus erfahren. Im ersten Band ging es vorrangig um ihre Kindheit, jetzt im zweiten Band mit dem Untertitel „Per Anhalter durch die Pubertät“ geht es – wer hätte es gedacht – um ihre Jugend und ihr Erwachsensein.

    Das Cover zu Schattenspringer 2
  • Comics und Graphic Novels,  Rezensionen

    „Schattenspringer“ von Daniela Schreiter

    Daniela Schreiter, Autorin, Zeichnerin und gleichzeitig Hauptfigur der Graphic Novel „Schattenspringer“, ist Autistin. Mithilfe der Zeichnungen möchte sie ihren Mitmenschen besser verständlich machen, welche Herausforderungen und Hindernisse der Alltag für Menschen mit Autismus bereithält. Schließlich sind diese Hürden für Nicht-Autisten oft gar nicht erkennbar. Insgesamt sind drei Bände der Geschichte erschienen, hier bespreche ich den ersten.

    Das Cover von „Schattenspringer“ von Daniela Schreiter. Ein Mädchen, das zwischen Planeten umherhüpft, ist zu sehen.
  • Comics und Graphic Novels

    Batman – Jahr Null

    In einem Anflug aus Nostalgie und weil ich durch Werbung durchaus beeinflussbar bin, habe ich mir die ersten beiden Bücher der „Batman Graphic Novel Collection“ zugelegt. „Die besten Batman-Geschichten aller Zeiten“ und „Batmans Geschichte: Von Anfang bis Ende“ waren auch einfach Werbesprüche, die mich eingefangen haben. Was will man machen.