Feminismus

[Feministische Essays #2] „Bad Feminist“

Im Rahmen des feministischen September #femtember habe ich mich mit feministischen Essaybänden beschäftigt. Heute: „Bad Feminist“ von Roxane Gay.

„Ich nehme ganz offen die Bezeichnung bad feminist, schlechte Feministin, für mich in Anspruch. Und zwar deshalb, weil ich ein unvollkommenes menschliches Wesen bin. In feministischer Geschichtsschreibung bin ich nicht besonders bewandert. Ebenso wenig kenne ich alle feministischen Schlüsseltexte so gut, wie ich sie gerne kennen würde. Ich habe gewisse… Interessen und persönliche Eigenschaften und Meinungen, die mit dem feministischen Mainstream vielleicht nicht übereinstimmen, und dennoch bin ich Feministin. Ich kann gar nicht sagen, wie befreiend es gewesen ist, das zu akzeptieren.“

Roxane Gay, S. 7
Das Cover zu "Bad Feminist" von Roxane Gay

[Gastbeitrag] „Good Night Stories for Rebel Girls“

Für den aktuellen Themenmonat „Der feministische September“ konnte ich meine liebe Freundin Carina für einen Gastbeitrag gewinnen. Ich freue mich sehr darüber, ihren Text zu dem Buch „Good Night Stories for Rebel Girls“ von Elena Favilli und Francesca Cavallo hier auf meinem Blog veröffentlichen zu dürfen. Ich nutze das Buch auch als Grundlage für meine Reihe [Geschichte mal weiblich], kann es also ebenfalls von ganzem Herzen empfehlen.

[Feministische Essays #1] „The Future is Female!“

Im Zuge des feministischen September #femtember habe ich mich durch eine ganze Menge Essays gelesen. Es scheint, als wäre das Essay eine beliebte Textform bei Feminist*innen. Die Essaybände möchte ich euch in den kommenden Wochen gerne näher vorstellen. Als erstes vorgenommen habe ich mir „The Future is Female!“, das mir im Buchladen verdammt neonpink entgegen leuchtete. Da habe ich mir natürlich die Frage gestellt: Leuchtet das Buch von innen genauso sehr, wie von außen?

[Geschichte mal weiblich #2] Jacquotte Delahaye

aus „Good Night Stories for Rebel Girls“ . Illustration: Rita Petruccioli

Wenn ich an Piraten denke, fällt mir zum Beispiel Klaus Störtebeker ein, der der Legende nach selbst kopflos noch elf seiner Männer vor dem Beil rettete. Oder Edward „Blackbeard“ Teach, der erst nach zwanzig Säbelhieben und fünf Schüssen das Zeitliche segnete. Oder vielleicht Sir Francis Drake, der für seine Plünderungen spanischer Schiffe zum Ritter geschlagen wurde und dessen Nachfahre in den Videospielen der „Uncharted“-Reihe auch noch den ein oder anderen Schatz findet. Aber Piratinnen? Nie gehört? Zeit für [Geschichte mal weiblich]!

[Geschichte mal weiblich #1] Hatschepsut

aus „Kickass Women“ von Mackenzi Lee

„Kennst du Hatschepsut?“ „Gesundheit!“ Eine repräsentative Studie* hat ergeben, dass dies die am häufigsten gegebene Antwort auf diese Frage ist. Im feministischen September möchte ich das nicht so stehen lassen und mit der Reihe [Geschichte mal weiblich] den Fokus auf außergewöhnliche Frauen in der Weltgeschichte legen. Also, was ist an Hatschepsut außergewöhnlich?

der feministische September – Vorschau

(der Header darf gerne verwendet werden)

Über Twitter habe ich schon darüber gesprochen, nun folgt auch der Blogbeitrag. Ich werde im September meinen ersten Themenmonat starten und zwar zum Thema Feminismus: der feministische September, #femtember. Das ist mir nämlich eine Herzensangelegenheit. Es geht darum, Bücher zum Thema vorzustellen sowie Aspekte und Rollenbilder in Büchern hervorzuheben und zu hinterfragen, frei nach der Feminismusdefinition von Margarete Stokowski aus „Untenrum frei“ :

„Für mich bedeutet Feminismus, dass alle Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Sexualität und ihrem Körper dieselben Rechte und Freiheiten haben sollen.“

Mitmachen können alle, die etwas zum Thema zu sagen haben. Und auf Literatur beschränken muss sich das Ganze ja auch nicht. Ich fände zum Beispiel einen Beitrag zum Thema „Frauendarstellungen in Comics und Comicverfilmungen“ total interessant.

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