Heldinnen (Serie)

Ruth Bader Ginsburg – 300 Statements der berühmten Supreme Court-Richterin

Dieser Beitrag erscheint im Rahmen des feministischen September 2020

Es passt zu den Hiobsbotschaften der vergangenen Jahre aus den USA: Die Supreme-Court-Richterin, Feministin und Ikone Ruth Bader Ginsburg ist am Freitag, den 18. September verstorben. Ihr letzter großer Wunsch, dass ihre Stelle erst nach den Präsidentschaftswahlen neu besetzt werden solle, wird ihr aller Voraussicht nach nicht gewährt. Was das für die US-Amerikanische Politik und Bevölkerung bedeutet und welche Auswirkungen das zum Beispeil auf die Rechte von Frauen haben könnte, lässt sich zum Beispiel hier nachlesen. Um es kurz zu machen: Eine ziemliche Scheiße, das alles.

Heldinnen 1: Cindy Moon (Silk)

Serie

Heldinnen

Die Welt da draußen ist voller Heldinnen – fiktive und reale, gezeichnete, erdachte und geborene. Höchste Zeit, ein paar von ihnen in dieser Serie aus unregelmäßig erscheinenden Beiträgen vorzustellen.

Entstehungsgeschichten von Superheld*innen haben meist eine tragische Komponente. Sei es der Tod der Eltern, die Vernichtung des Heimatplaneten, Experimente von verrückten Wissenschaftlern oder etwas ähnlich Schreckliches… Trotzdem haftet der Geschichte von Cindy Moon alias „Silk“ in meinen Augen etwas besonders Tragisches an. Cindy wurde von derselben Spinne gebissen, wie auch Peter Parker, der gute alte Spider-Man. Aus Angst vor den Inheritors jedoch – intergalaktischen Space-Vampiren, die Jagd auf Träger*innen des Spinnentotems machen – wurde Cindy als Jugendliche über zehn Jahre isoliert in einem Bunker eingeschlossen. Und das Ganze im Wissen, dass, sollte sie je wieder ans Tageslicht kommen, die Inheritors sie und die ganze Erde vernichten würden.

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