Comics

„Shanghai“ von Mathieu Mariolle und Yann Tisseron

Dieser Beitrag ist Teil des Themenmonats #Comicmärz

„Shanghai“ Band 1 war ein coverinspirierter Spontankauf, das gebe ich zu. Das erste Cover sieht aber auch inspirierend aus, jetzt mal ehrlich! Band 2 und Band 3 kaufte ich dann aber, um zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht und ob sich alle Fäden der Handlung zu meiner Zufriedenheit auflösen. Setting und Geschichte fand ich nämlich ziemlich erfrischend und unverbraucht.

Ein Interview mit Max vom Splitter-Verlag

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Wie entsteht ein Comic? Nach welchen Kriterien sucht ein Verlag neue Comics für sein Programm aus? Und wer arbeitet überhaupt in einem Comicverlag? Fragen über Fragen… Zum Glück steht Max Schlegel vom Splitter Verlag mir Rede und Antwort!

Das Splitter-Archiv © Splitter

Neil Gaimans Comicwelten

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Manche kennen Neil Gaiman vielleicht aus Buchautor, zum Beispiel von „Niemalsland“ oder „Nordische Mythen und Sagen”. Anderen ist er ein Begriff durch die Serien zu seinen Büchern, „American Gods“ und „Good Omens“. Und wieder andere haben vielleicht schon die Verfilmung eines seiner Werke gesehen, „Coraline“ oder „Der Sternwanderer“.

Neil Gaiman ist aber nicht nur einer meiner Lieblingsautor*innen, weil er fantastisch schreibt, sondern weil er auch ein wahnsinnig sympathisches und einnehmendes Auftreten hat. Hörens- und sehenswerte Beispiele hierfür sind unter anderem die Audioaufnahme „An Evening with Neil Gaiman and Amanda Palmer“ (z.B. auf Spotify zu finden), sein feministisches Gedicht „The Mushroom Hunters“ oder seine Zusammenarbeit mit der UN Flüchtlingshilfe. In seiner Sammlung nonfiktionaler Texte „The View from the Cheap Seats“ ist unter anderem ein sehr bewegender Text über einen Besuch in einem Flüchtlingscamp zu lesen.

Ein sehr umtriebiger Mensch also, dieser Neil Gaiman. Wen wundert es da, dass es auch jede Menge Comics von Neil Gaiman gibt? Ein paar davon möchte ich im Rahmen des #ComicMärz näher vorstellen.

Meine Top 5 Comicfiguren

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Die Comicwelt ist riesig! Und chaotisch! In der Comicwelt kann frau* alles finden: Superheld*innen, Superbösewichte, genetisch veränderte Nagetiere, jedwede Form außerirdischen Lebens. Es ist ein Dschungel da draußen. Trotzdem habe ich mir über die letzten Jahre einen Weg durch diesen Urwald gebahnt und dabei die ein oder andere Gefährt*in gefunden, die ich nicht mehr missen möchte. Deshalb kommen hier – von mir – für euch: Meeeeeeeeeeeine Top 5 Comicfiguren!

Details zu den Büchern finden sich am Ende des Beitrags

„Life is Strange – Staub“ von Emma Vieceli

Es gibt Videospiele, die hinterlassen einen Nachhall nach dem Spielen. Weil die Handlung mitnimmt. Und die Charaktere berühren. Ein solches Spiel ist für mich „Life is Strange“ (und die beiden Nachfolger) aus dem Jahr 2015. Essentiell geht es um die Beziehung zwischen den Jugendlichen Max und Chloe. Die beiden waren mal beste Freundinnen, bis Max weggezogen ist und sich der Kontakt verliert. Nun ist Max wieder da und stellt fest, dass sie Zeitlinien verändern und damit Chloes Leben in einer Schießerei retten kann. Die Spieler*in muss dabei immer wieder Entscheidungen treffen, die das Leben der Figuren des Spiels auf unterschiedliche Weise beeinflussen. Bei den Entscheidungen gibt es manchmal kein Richtig und kein Falsch und selbst anfänglich für richtig empfundene Entscheidungen können negative Konsequenzen nach sich ziehen. Wie gesagt, ein Spiel, das über das Spielen hinaus beschäftigt.

Zu ebendiesem Spiel gibt es nun eine Graphic Novel. Ich habe mich zwar einerseits sehr auf ein Wiedersehen mit Max und Chloe gefreut, war aber auch sehr skeptisch, ob die Graphic Novel auch nur ansatzweise mit dem Spiel mithalten kann.

Cover von Life is Strange

„Schattenspringer 3“ von Daniela Schreiter

Nun mit „Schattenspringer 3“ noch der (krönende?) Abschluss der Trilogie von Daniela Schreiter. Teil 1 fand ich toll, Teil 2 noch besser, was machen wir da also mit dem dritten Teil? Die Infos zu Autismus und Autorin/Zeichnerin sind übrigens in meiner Rezension zum ersten „Schattenspringer“ zu finden, falls jemand nachlesen möchte.

Das Cover zu „Schattenspringer 3“

„Schattenspringer 2“ von Daniela Schreiter

Nach dem Ende von „Schattenspringer“ habe ich noch am selben Abend mit dem Lesen des zweiten Bandes angefangen. Ich wollte unbedingt noch mehr über Danielas Leben mit Autismus erfahren. Im ersten Band ging es vorrangig um ihre Kindheit, jetzt im zweiten Band mit dem Untertitel „Per Anhalter durch die Pubertät“ geht es – wer hätte es gedacht – um ihre Jugend und ihr Erwachsensein.

Das Cover zu Schattenspringer 2

„Schattenspringer“ von Daniela Schreiter

Daniela Schreiter, Autorin, Zeichnerin und gleichzeitig Hauptfigur der Graphic Novel „Schattenspringer“, ist Autistin. Mithilfe der Zeichnungen möchte sie ihren Mitmenschen besser verständlich machen, welche Herausforderungen und Hindernisse der Alltag für Menschen mit Autismus bereithält. Schließlich sind diese Hürden für Nicht-Autisten oft gar nicht erkennbar. Insgesamt sind drei Bände der Geschichte erschienen, hier bespreche ich den ersten.

Das Cover von „Schattenspringer“ von Daniela Schreiter. Ein Mädchen, das zwischen Planeten umherhüpft, ist zu sehen.

Batman – Jahr Null

In einem Anflug aus Nostalgie und weil ich durch Werbung durchaus beeinflussbar bin, habe ich mir die ersten beiden Bücher der „Batman Graphic Novel Collection“ zugelegt. „Die besten Batman-Geschichten aller Zeiten“ und „Batmans Geschichte: Von Anfang bis Ende“ waren auch einfach Werbesprüche, die mich eingefangen haben. Was will man machen.

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