Romane

„Meine Schwester, die Serienmörderin“ von Oyinkan Braithwaite

Ein Cover, das anspricht mit einem gelungen grün-schwarz Kontrast. Ein prägnanter Titel, ein interessanter Klappentext und geschrieben von einer Frau. Dieses Buch erfüllte alle Voraussetzungen für einen Spontankauf im Buchladen (als Spontankäufe in Buchläden noch möglich waren). Meine Frau nahm es mit nach Hause und verschlang es in zwei Tagen. Nach ihrer Empfehlung musste ich „Meine Schwester, die Serienmörderin“ von Oyinkan Braithwaite unbedingt auch lesen.

„Marianengraben“ von Jasmin Schreiber

Mit dem Erhalt von Jasmin Schreibers „Marianengraben“ ging für mich ein großer Bloggertraum in Erfüllung: Ich hielt plötzlich eine „Advance Reading Copy“ oder eine „Unkorrigierte Werkstattausgabe“, wie es wohl auf Deutsch heißt, in den Händen. Allein dafür hat sich das Bloggen seit bald einem Jahr schon gelohnt! Aber lohnt sich auch das Lesen des Buches, das am 28.02. als Hardcover in den Buchläden erscheint?

„Herkunft“ von Saša Stanišić

Ich habe begonnen das Buch zu lesen, aber das war eine schlechte Idee: „Herkunft“ ist kein Roman zum Lesen, es ist eine Erzählung zum Hören, zum Zuhören. Abends am Lagerfeuer. Oder woanders, egal wo, Hauptsache frau* kann sich von der Außenwelt abschotten und sich ganz der Stimme des Erzählers hingeben. Und was für ein Erzähler das ist: Saša Stanišić, der Autor höchstselbst, leiht dieser – seiner – Geschichte Glaubwürdigkeit und Dramatik, wie es niemand anderes könnte. Immer wieder habe ich mich in und zwischen den Zeilen verloren, ganz im Sog von Stanišićs Stimme.

Buchcover zu "Herkunft" von Sasa Stanisic
Scroll to Top