Bücher

„Schamlos“ von Amina Bile, Sofia Nesrine Srour und Nancy Herz

Ein Cover wie ein Ausrufezeichen. Lies! Dieses! Buch! Ich fand die Illustration auf dem Einband von „Schamlos“ wahnsinnig gelungen, sowohl künstlerisch, wie auch inhaltlich. Illustratorin Esra Røise hat nicht nur das Cover beigesteuert, sondern auch innerhalb des Buches immer wieder schöne Begleitillustrationen gefunden. Das Cover hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht, wegen dem Cover habe ich das Buch gelesen.

„Anleitung zum Widerspruch“ von Franzi von Kempis

Auf Instagram bin ich über das Buch „Anleitung zum Widerspruch“ gestolpert, dessen Titel und Klappentext hohe Erwartungen meinerseits geschürt haben. In einer Zeit, in der sich der Diskurs immer weiter nach rechts verschiebt – frei nach dem Motto: Das wird man jawohl noch sagen dürfen – kommt ein „Spickzettel gegen Intoleranz“ gerade recht. Denn wer kennt sie nicht, die Tante, die bei der großen Familienfeier plötzlich verkündet, Frauen in Burka gehöre in den Kopf geschossen. Oder die Freundin, die Homosexualität immer noch für etwas Unnatürliches hält. Wie tritt frau* dem entgegen? Der Klappentext zum Buch verspricht Abhilfe:

„Doch was entgegnet man, wenn jemand den Klimawandel leugnet, an die BRD-GmbH glaubt oder gegen Geflüchtete hetzt? Fanzi von Kempis gibt uns fundierte Argumente und sorgfältig recherchierte Fakten an die Hand, damit wir uns sicherer fühlen, um populistischen, unwahren oder hetzerischen Parolen etwas entgegenzusetzen.

Das Buchcover von "Anleitung zum Widerspruch"

Sachbücher für Kinder: „Wildnis“ und „Die Entstehung des Lebens“

Für meine Schüler*innen und unsere Schulbibliothek bin ich immer wieder auf der Suche nach interessanten und ansprechenden Sachbüchern für Kinder. Gerade bei leseunmotivierten Kindern beobachte ich häufig, dass sie zum Lesen eher zu Sachbüchern greifen, als zu traditionellen Geschichten. Der Verlag Prestel Junior war so nett und hat mir die beiden Sachbücher „Wildnis – Wo seltene Tiere und Pflanzen zuhause sind“ und „Die Entstehung des Lebens – Evolution“ als Rezensionsexemplare zukommen lassen. Beide drehen sich im weitesten Sinne um unsere Tier- und Pflanzenwelt. Eins der beiden Bücher fand ich dabei richtig großartig, das andere nicht so sehr.

"Wildnis" und "die Entstehung des Lebens" im Kräuterbeet.

„Life is Strange – Staub“ von Emma Vieceli

Es gibt Videospiele, die hinterlassen einen Nachhall nach dem Spielen. Weil die Handlung mitnimmt. Und die Charaktere berühren. Ein solches Spiel ist für mich „Life is Strange“ (und die beiden Nachfolger) aus dem Jahr 2015. Essentiell geht es um die Beziehung zwischen den Jugendlichen Max und Chloe. Die beiden waren mal beste Freundinnen, bis Max weggezogen ist und sich der Kontakt verliert. Nun ist Max wieder da und stellt fest, dass sie Zeitlinien verändern und damit Chloes Leben in einer Schießerei retten kann. Die Spieler*in muss dabei immer wieder Entscheidungen treffen, die das Leben der Figuren des Spiels auf unterschiedliche Weise beeinflussen. Bei den Entscheidungen gibt es manchmal kein Richtig und kein Falsch und selbst anfänglich für richtig empfundene Entscheidungen können negative Konsequenzen nach sich ziehen. Wie gesagt, ein Spiel, das über das Spielen hinaus beschäftigt.

Zu ebendiesem Spiel gibt es nun eine Graphic Novel. Ich habe mich zwar einerseits sehr auf ein Wiedersehen mit Max und Chloe gefreut, war aber auch sehr skeptisch, ob die Graphic Novel auch nur ansatzweise mit dem Spiel mithalten kann.

Cover von Life is Strange

„Könige der Finsternis“ von Nicholas Eames

Nachdem das Bloggerportal so freundlich war und mir ein Rezensionsexemplar von „Könige der Finsternis“ zur Verfügung gestellt hat, besitze ich nun insgesamt drei Ausgaben. Herzstück des Ganzen ist die signierte englische Hardcover-Ausgabe. Man könnte also sagen, ich mag „die Könige der Finsternis“. Sehr. Es ist quasi ein Lieblingsbuch. Umso schöner, dass ich sie nun auch auf Deutsch lesen kann!

"Könige der Finsternis" in drei Ausgaben.

„Schattenspringer 3“ von Daniela Schreiter

Nun mit „Schattenspringer 3“ noch der (krönende?) Abschluss der Trilogie von Daniela Schreiter. Teil 1 fand ich toll, Teil 2 noch besser, was machen wir da also mit dem dritten Teil? Die Infos zu Autismus und Autorin/Zeichnerin sind übrigens in meiner Rezension zum ersten „Schattenspringer“ zu finden, falls jemand nachlesen möchte.

Das Cover zu „Schattenspringer 3“

„Schattenspringer 2“ von Daniela Schreiter

Nach dem Ende von „Schattenspringer“ habe ich noch am selben Abend mit dem Lesen des zweiten Bandes angefangen. Ich wollte unbedingt noch mehr über Danielas Leben mit Autismus erfahren. Im ersten Band ging es vorrangig um ihre Kindheit, jetzt im zweiten Band mit dem Untertitel „Per Anhalter durch die Pubertät“ geht es – wer hätte es gedacht – um ihre Jugend und ihr Erwachsensein.

Das Cover zu Schattenspringer 2

„Schattenspringer“ von Daniela Schreiter

Daniela Schreiter, Autorin, Zeichnerin und gleichzeitig Hauptfigur der Graphic Novel „Schattenspringer“, ist Autistin. Mithilfe der Zeichnungen möchte sie ihren Mitmenschen besser verständlich machen, welche Herausforderungen und Hindernisse der Alltag für Menschen mit Autismus bereithält. Schließlich sind diese Hürden für Nicht-Autisten oft gar nicht erkennbar. Insgesamt sind drei Bände der Geschichte erschienen, hier bespreche ich den ersten.

Das Cover von „Schattenspringer“ von Daniela Schreiter. Ein Mädchen, das zwischen Planeten umherhüpft, ist zu sehen.

„Das Labyrinth des Fauns“ von Cornelia Funke

Ein düsteres Bild für ein düsteres Buch. Wobei ich das Cover ausgesprochen gelungen finde: Eine dreidimensionale Textur überzieht den Einband, Titel, Mond und Fee leuchten. Im Mittelpunkt: Ein Mädchen. Das heißt aber noch lange nicht, dass „Das Labyrinth des Fauns“ ein Kinder- oder Jugendbuch ist. Auch wenn die Autorin „Cornelia Funke“ heißt. Es geht ganz schön explizit zur Sache.

Das Cover von "Das Labyrinth des Fauns". Fotografiert im Dunkeln.
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