• Rezensionen

    „Trotz alledem“ von Hannes Wader

    „Ein Mann, ein Wort.“ Dieses ohnehin sexistische Sprichwort trifft sicher nicht auf den Liedermacher Hannes Wader zu, schließlich ist seine Autobiographie ganze 592 Seiten dick. Die Leser*in begleitet dabei nicht nur Wader auf seinem Lebensweg, sondern wird auch zur Zeitzeug*in deutscher Geschichte von der Nachkriegszeit bis in die 2000er.

  • Empfehlungen,  Sonstiges

    Meine liebsten Hörbücher

    Der Weg zum Arbeitsplatz und zurück beträgt für mich täglich entweder 40 Minuten mit dem Auto oder 1,5 Stunden mit dem Zug. Ich habe daher schon vor langer Zeit angefangen, auf dem Arbeitsweg neben dem Podcast von Jan Böhmermann (viele Grüße an Mallefitz an dieser Stelle) auch Hörbücher zu hören. Nicht nur mir, auch dem Stapel ungelesener Bücher tat das ganz gut, ich höre nämlich meistens die Hörfassungen von Büchern, die schon zu lange ungelesen geblieben sind. Im Verlauf der Zeit bin ich neben einigen Enttäuschungen auch auf die ein oder andere Perle gestoßen, die ich euch in diesem Beitrag näherbringen möchte.

  • Empfehlungen,  Fantasy und Science Fiction

    The Witcher – Der Hexer Geralt von Riva

    Ich gebe zu, ich kam über die Videospiele zu den Büchern und nicht umgekehrt. Fantasy aus Polen war mir damals nicht wirklich ein Begriff, die drei Spiele haben mich aber umso mehr begeistert. Nun hat sogar Netflix sich dem Stoff angenommen und eine Serie über den Hexer produziert. Gibt es noch jemanden da draußen, der mit Geralt von Riva überhaupt nichts anfangen kann? Dann folgen hier einige Infos.

  • Fantasy und Science Fiction,  Rezensionen

    „Das wandelnde Schloss“ von Diana Wynne Jones

    Lasst uns das neue Jahr beginnen mit jeder Menge Magie, einer zauberhaften ältesten Schwester und der fiesesten Hexe, von der ich seit langem gelesen habe. Wie? So viele Frauen und das geschrieben von einer Autorin, kann das noch Fantasy sein? Kleiner Scherz, die Umstände sind zwar weiterhin prekär (hier sehr gut beschrieben), aber ich habe durchaus Hoffnung, dass der Trend zu diverseren Figuren und mehr weiblichen* Autorinnen im Rampenlicht anhält und wir irgendwann bei so etwas wie Gleichberechtigung ankommen.

  • Monatsrückblick,  Sonstiges

    Mein Jahresrückblick 2019

    Der Header zu "der feministische September"

    2019, welch ein Jahr! Zumindest was mich und meine Leidenschaft für Bücher betrifft. Schließlich habe ich dieses Jahr im Mai mit meinem kleinen feinen Buchblog hier angefangen. Am 30.05. habe ich meine allererste Rezension veröffentlicht, zu „The Priory of the Orange Tree“ von Samantha Shannon. Es hat eine Weile gedauert, bis ich einen passenden Stil und eine Stimme gefunden habe, aber mittlerweile bin ich ganz zufrieden mit der Qualität meiner Beiträge. Natürlich habe ich aber in manche Rezensionen mehr Herzblut gesteckt, als in andere.

  • Empfehlungen,  Sonstiges

    Buchempfehlung: „Star Wars – Women of the Galaxy“

    Ich habe den neuesten Star Wars Film, der Aufstieg Skywalkers, bereits vergangenen Sonntag im Kino gesehen. Die erste Hälfte Schnitzeljagd fand ich ziemlich schlecht, ab dem großen Kampf in den Wellen ging die Kurve für mich aber steil bergauf. Gegen Ende hatte ich richtig Star Wars-Feeling und kam durchaus zufrieden wieder aus dem Kino.

    Hier soll es aber nicht (nur) um den neuesten Kinofilm gehen, sondern vielmehr um die Frauenrollen in Star Wars. Wie sehr oder wie wenig feministisch Star Wars ist, darüber kann frau* sicherlich vortrefflich streiten. Unbestreitbar ist für mich allerdings, dass sich in der weit, weit entfernten Galaxis eine Menge interessanter weiblicher Figuren tummeln. Wie schön, dass es ein Buch gibt, in dem Infos zu diesen Charakteren gesammelt sind: „Star Wars – Women of the Galaxy“. Nebenbei: Das Buch ist auf Englisch, eine deutsche Übersetzung gibt es meines Wissens nicht.

  • Fantasy und Science Fiction,  Feminismus,  Rezensionen

    „A Thousand Ships“ von Natalie Haynes

    In „A Thousand Ships“ geht es um den trojanischen Krieg, bei dem die namensgebenden tausend Schiffe vor der Küste Trojas landeten und der nach zehn Jahren mit der großen List der Griechen und dem Niedergang Trojas enden sollte. Viele legendäre Figuren kämpften in diesem Krieg mit: Achilles, Odysseus, Hector, Paris… klar, alles Männer. Helena spielt zwar auch mit, aber sie ist nur Objekt der Begierde, Kriegsbeute, ohne wirkliche eigene Geschichte.

    Wäre es da nicht interessant, den Trojanischen Krieg einmal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen? Wenn einmal Frauen die handelnden und fühlenden Charaktere wären? Genau das versucht „A Thousand Ships“. Und diese Idee finde ich richtig und wichtig. Schließlich wurden Frauen den größten Teil der Menschheitsgeschichte marginalisiert und zu Randfiguren degradiert – und werden es immer noch. Aber eine gute Idee bedeutet nicht gleich ein gutes Buch, oder?

  • Empfehlungen,  Sonstiges

    4 Bücher für Weihnachten

    Ohje… Ohje ohje ohje! In 11 Tagen ist Weihnachten. 11 Tage, das sind… weniger als zwei Wochen! Und du hast noch keine Geschenke? Die Innenstädte sind überfüllt, Weihnachtsmärkte belegen den wenigen Platz, der noch übrig ist? Du kommst sowieso nie weiter, als bis zum ersten Glühweinstand? An den Einkauf von Weihnachtsgeschenken ist gar nicht erst zu denken? Verzage nicht! Ich stelle dir in diesem Beitrag die perfekten Bücher für alle vor, die es zu beschenken gilt. Egal ob ungeliebte Arbeitskolleg*innen oder frühpubertierende Verwandte*.

  • Monatsrückblick,  Sonstiges

    Mein Monatsrückblick: November

    Der Header zu "der feministische September"

    Diesen Monat bin ich leider nicht so sehr zum Lesen und auch nicht so viel zum Rezensieren gekommen. Leider sieht es im Dezember nicht viel besser aus. Aber ich setze meine Hoffnungen auf das neue Jahr und freue mich schon auf viele neue Bücher, Aktionen und Challenges. Diesen Monat habe ich zum erste Mal einen Bücherflohmarkt veranstaltet, um Platz zu schaffen und einige Bücher in vertrauensvolle neue Hände zu geben. Es sind noch einige Bücher vorhanden, falls ihr also noch nicht vorbeigeschaut habt, holt das gerne nach.

  • Kinderbücher,  Rezensionen,  Sachbücher

    „Eine Reise in die geheimnisvolle Tiefsee“

    Komm mit mir auf wundersame Weise auf die Reise… zum tiefsten Punkt des tiefsten Meeres. Du brauchst: Nichts. Außer diesem Buch. Denn die Illustrationen in „Eine Reise in die geheimnisvolle Tiefsee“ sind so realistisch und so schön anzusehen, vermutlich kann die Realität damit gar nicht mithalten. Illustratorin Annika Siems hat einen wundervollen Job erledigt und ich würde sehr gerne einmal die großformatigen Ölgemälde bewundern, die sie für dieses Buch gemalt hat. Und in dem Moment, als ich die Rezension von Gabriela gelesen habe, wusste ich: Dieses Buch will ich auch rezensieren!