„Fuchs 8“ von George Saunders

Spontankauf im Buchladen: Das Cover sieht toll aus, der Klappentext interessant: Die Financial Times behauptet, „Fuchs 8“ könne auf wundersame Weise dazu beitragen, die Welt zu verändern. Weil das Buch in Plastik eingeschweißt ist, kann ich mir vom Inhalt keinen Eindruck verschaffen. Naja, mit der Verpackung verändert das Buch die Welt schon einmal nicht zum Positiven. Also, was war drin in der Wundertüte?

„Dispel Illusion“ von Mark Lawrence

Mark Lawrence hat im Jahr 2019 unglaublicherweise vier Bücher veröffentlicht (die ich alle gelesen habe), darunter die „Impossible Times“ Science-Fiction-Trilogie. Nachdem ich „One Word Kill“ und „Limited Wish“ hier im Buchwinkel bereits rezensiert habe, fehlt noch Teil drei, „Dispel Illusion“. Im Unterschied zu den beiden Vorgängern bleiben wir diesmal nicht nur in den 80er Jahren, sondern folgen den zentralen Charakteren bis ins Jahr 2011. Die gesamte Trilogie dreht sich um die Frage, ob Nick mithilfe einer waghalsigen Reise in die Vergangenheit seine geliebte Mia in der Gegenwart retten kann, oder ob all seine Bemühungen umsonst bleiben werden. Die ersten beiden Teile gefielen mir außerordentlich gut, ist also „Dispel Illusion“ der begeisternde Abschluss einer grandiosen Trilogie?

„Zerrissene Erde“ von N. K. Jemisin

Was. Für. Ein. Buch! „Zerrissene Erde“ von Nora K. Jemisin nahm mich ab der ersten Seite gefangen und ließ mich erst lange nach der letzten wieder los. Am zweiten Leseabend war ich sterbensmüde und wollte nur noch kurz zehn Seiten lesen – anderthalb Stunden später habe ich zum ersten Mal wieder auf die Uhr gesehen. Nach meinem dritten Leseabend habe ich von dem Buch geträumt. Und als ich fertig mit Lesen war, war ich erstmal auch fertig mit den Nerven. Was ist an diesem Buch so besonders?

Die „Broken Earth“-Trilogie wurde in drei aufeinander folgenden Jahren mit dem Hugo Award ausgezeichnet, einem der bedeutendsten Literaturpreise für Werke der Science Fiction und Fantasy. Ich hätte also erahnen können, was mich erwarten würde. Trotzdem war ich nicht vorbereitet, als ich „Zerrissene Erde“ endlich von meinem Stapel ungelesener Bücher nahm, wo es über ein Jahr gelegen hatte.

Mein Monatsrückblick: Januar

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… Und schon ist der erste Monat des neuen Jahres vorüber. Verrückt! Nicht nur, dass sich bei mir privat einiges verändert hat, auch hier auf dem Blog hat sich schon ein wenig geändert. In meinem Jahresrückblick auf 2019 hatte ich mir vorgenommen, ein neues und schöneres Bewertungssystem einzuführen. Nun, es ist fertig und wird schon bei der nächsten Rezension zum Einsatz kommen. Hier mal die Höchstbewertung, 5 von 5 Lesezeichen:

„Im Zeichen der Mohnblume“ von R. F. Kuang

Fantasy, geschrieben von einer Autorin, spielend in einer an das feudale China angelehnten Welt und mit einem Mädchen als Hauptfigur. Wenn das nicht mal etwas erfrischend Neues ist! Rebecca F. Kuangs Debütroman, bereits 2018 im englischsprachigen Raum erschienen, wurde nun unter dem Titel „Im Zeichen der Mohnblume“ ins Deutsche übersetzt und ich muss ehrlich fragen: Warum hat das so lange gedauert? Schließlich war „The Poppy War“ überaus erfolgreich, hat Preise abgeräumt und war für den Nebula und den Locus Award nominiert.

„Trotz alledem“ von Hannes Wader

„Ein Mann, ein Wort.“ Dieses ohnehin sexistische Sprichwort trifft sicher nicht auf den Liedermacher Hannes Wader zu, schließlich ist seine Autobiographie ganze 592 Seiten dick. Die Leser*in begleitet dabei nicht nur Wader auf seinem Lebensweg, sondern wird auch zur Zeitzeug*in deutscher Geschichte von der Nachkriegszeit bis in die 2000er.

Meine liebsten Hörbücher

Der Weg zum Arbeitsplatz und zurück beträgt für mich täglich entweder 40 Minuten mit dem Auto oder 1,5 Stunden mit dem Zug. Ich habe daher schon vor langer Zeit angefangen, auf dem Arbeitsweg neben dem Podcast von Jan Böhmermann (viele Grüße an Mallefitz an dieser Stelle) auch Hörbücher zu hören. Nicht nur mir, auch dem Stapel ungelesener Bücher tat das ganz gut, ich höre nämlich meistens die Hörfassungen von Büchern, die schon zu lange ungelesen geblieben sind. Im Verlauf der Zeit bin ich neben einigen Enttäuschungen auch auf die ein oder andere Perle gestoßen, die ich euch in diesem Beitrag näherbringen möchte.

The Witcher – Der Hexer Geralt von Riva

Ich gebe zu, ich kam über die Videospiele zu den Büchern und nicht umgekehrt. Fantasy aus Polen war mir damals nicht wirklich ein Begriff, die drei Spiele haben mich aber umso mehr begeistert. Nun hat sogar Netflix sich dem Stoff angenommen und eine Serie über den Hexer produziert. Gibt es noch jemanden da draußen, der mit Geralt von Riva überhaupt nichts anfangen kann? Dann folgen hier einige Infos.

„Das wandelnde Schloss“ von Diana Wynne Jones

Lasst uns das neue Jahr beginnen mit jeder Menge Magie, einer zauberhaften ältesten Schwester und der fiesesten Hexe, von der ich seit langem gelesen habe. Wie? So viele Frauen und das geschrieben von einer Autorin, kann das noch Fantasy sein? Kleiner Scherz, die Umstände sind zwar weiterhin prekär (hier sehr gut beschrieben), aber ich habe durchaus Hoffnung, dass der Trend zu diverseren Figuren und mehr weiblichen* Autorinnen im Rampenlicht anhält und wir irgendwann bei so etwas wie Gleichberechtigung ankommen.

Mein Jahresrückblick 2019

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2019, welch ein Jahr! Zumindest was mich und meine Leidenschaft für Bücher betrifft. Schließlich habe ich dieses Jahr im Mai mit meinem kleinen feinen Buchblog hier angefangen. Am 30.05. habe ich meine allererste Rezension veröffentlicht, zu „The Priory of the Orange Tree“ von Samantha Shannon. Es hat eine Weile gedauert, bis ich einen passenden Stil und eine Stimme gefunden habe, aber mittlerweile bin ich ganz zufrieden mit der Qualität meiner Beiträge. Natürlich habe ich aber in manche Rezensionen mehr Herzblut gesteckt, als in andere.

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